>>Die Bahn könnte nach Herzogs Meinung hingegen mit mehr Reservezügen die Situation entschärfen. Weil die ICE bei tiefen Temperaturen nicht mehr mit der vollen Geschwindigkeit fahren dürfen, sinkt die Transportkapazität des Systems Bahn insgesamt. Ersatzzüge könnten das ausgleichen, sofern auf den Strecken noch Kapazität für sie da ist. Aber: „Für die Bahn wäre es teuer, zusätzliche Züge auf Verdacht zu kaufen“, erklärt Herzog. Die Bahn rechne, wie jedes Unternehmen, betriebswirtschaftlich die Kosten für Reserven gegen die Kosten auf, die durch Ausfälle entstünden und komme wahrscheinlich zu dem Schluss, dass die momentane Lösung für sie die günstigste sei.<<

aus:
Warum am Winterchaos kaum ein Weg vorbeiführt

Früher gab es eben einen Transportauftrag bei der Bahn, heute geht es darum Profite zu erwirtschaften und Schuld sind wohl weniger die Bahnmanager, auf die sich immer schön schimpfen läßt, sondern eher die Politiker, die diese eingesetzt haben. Denn die wollten genau solche Manager.

Es ist wie in vielen anderen Bereichen der Gesellschaft. Es geht eher darum, Gewinne zu maximieren und Märkte zu schaffen, als gesamtgesellschaftlichen Fortschritt zu erzeugen.

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