In der railwaygazette erschien vor ca. 5 Jahren ein Artikel zum Thema Privatisierung bei Eisenbahnen. Da er nichts von seiner Aktualität verloren hat möchte ich hier noch einmal kurz darauf hinweisen und die deutsche Zusammenfassung zitieren, der Text selbst ist in englisch geschrieben:

>> Um gegenüber der zunehmenden Konkurrenz durch Strasse und Luftfahrt zu bestehen müssen viele Bahnen ihre Effizienz verbessern und ihren Kapitaleinsatz steigern. Privatisierung ist eine häufig vorgebrachte Lösungsmöglichkeit, aber David Burns zeigt, dass es nicht ganz so einfach ist. Erfahrung hat gezeigt, dass die gewählte Privatisierungsmethode oft nicht funktioniert hat, und die Kosten gestiegen sind und die Konzessionen neu verhandelt werden mussten. Jede Bahn, egal ob staatlich oder privat, muss ausreichend Einnahmen generieren, um die regelmässige Erneuerung ihrer Aktiven zu finanzieren. Ein simples Umlagern der Besitzverhältnisse ohne Berücksichtigung dieser fundamentalen Belange wird nicht zum Erfolg führen<<

aus
Time to be realistic about railway privatisation

Advertisements