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Heute Morgen kam es in der Nähe der Ortschaft Kolbaskowo an der Bahnlinie Berlin-Szczecin zu einem schweren Unfall zwischen einem LKW und einer Dreifachtraktion von GTW 2/6. Den Bildern nach wurden beide Fahrzeuge stärker beschädigt.

forbidden.spotter_ auf Twitter: „Heute morgen kurz vor der Grenze war ein Unfall vom RE66 in PL(Kolbaskowo) https://t.co/0anhj0fz2e“ / Twitter https://twitter.com/forbiddenspott1/status/1420617270863278081

über
Drehscheibe Online Foren :: 999 – Betriebsstörungen :: Szczecin – Angermünde https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?109,9800535,9800535#msg-9800535

(Im Auslandsforum wurde wild über den Unfall diskutiert: Drehscheibe Online Foren :: 08/01 – Auslandsforum „classic“ :: [PL] BÜ – Unfall in Kolbaskowo https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?030,9800618,page=all)

In der MOZ wurde ein Artikel von DPA wiedergegeben:

Unfall Bahnverkehr: Zug kollidiert auf der Bahnstrecke von Stettin (Szczecin) nach Berlin mit Lkw | MMH
https://www.moz.de/lokales/schwedt/unfall-bahnverkehr-zug-kollidiert-zwischen-stettin-und-tantow-mit-lastwagen-58484333.html

Ein Lkw-Fahrer hatte an einem unbeschrankten Übergang den Zug übersehen und diesen zum Entgleisen gebracht.

>>Sieben Reisende und der Lokführer des Triebzuges der Deutschen Bahn AG wurden verletzt, wie der Sprecher erklärte.<< (Zitat)

Die Verletzungen waren zum Glück nur leicht. Einschränkungen des Zugverkehrs sollen bis zum 8.08. andauern. Vorerst gibt es einen Schienenersatzverkehr mit Bussen. In der MOZ stand bis Angermünde, bei DSO wurde bis Tantow geschrieben.

Ein (fast) letzter Link verweist auf einen Artikel beim Amt Gartz (oder) – Brandenburg- Vorpommersches Amt Gartz (Oder) – Unfall am Bahnübergang Kolbitzow https://www.gartz.de/news/1/665687/nachrichten/unfall-am-bahn%FCbergang-kolbitzow.html

In diesem Beitrag wurde neben Twitter-Bildern der polnischen Feuerwehr auch auf ein Drohnenvideo von Radio Szczecin verlinkt:

Ciężarówka wjechała pod pociąg. Akcja usuwania skutków potrwa do nocy [WIDEO, ZDJĘCIA] – Region – Radio Szczecin
https://radioszczecin.pl/1,426735,ciezarowka-wjechala-pod-pociag-akcja-usuwania-sk

Hier ist gut zu erkennen, dass der erste GTW 2/6 komplett entgleist und aus der Bahn gekommen ist, während die 2 folgenden noch auf den Gleisen zu stehen scheinen.

„Vor einem Jahr bekam ich einen Brief:

Sehr geehrter Herr Spender!
Wir bitten Sie, uns eine Geschichte aufzuschreiben, die von einem Lokomotivführer und seiner Lokomotive handelt. Die Geschichte sollte kurz sein, damit viele Bilder hineinpassen; es sollte aber möglichst auch alles drinstehen, was ein Kind zwischen 4 und 10 Jahren über Loks und Lokführer wissen muß. Was Sie aufschreiben, soll möglichst auf dem heutigen Stand der Technik sein, damit unsere Leser was lernen. Nicht minder wichtig ist aber auch, dass die Geschichte interessant und lustig wird, damit die Kinder ihre Freude dran haben.
Bitte lassen Sie uns umgehend wissen, ob Sie solch eine Geschichte schreiben wollen!

Mit freundlichen Grüßen
VERLAG JUNGE WELT BERLIN

Das ist ja eine schöne Geschichte, dachte ich! Wo ich doch von Technik wenig Ahnung habe und außer Kowalski keinen Lokomotivführer kenne. Überhaupt – fuhr der nicht eine Dampflok? Daß die aussterben, weiß schließlich jedes Kind!
Trotzdem besuchte ich meinen Freund Alfons Kowalski. Er behielt mich drei Tage bei sich. Als ich wieder nach Hause kam, gab ich ein Telegramm auf:

verlag junge welt
– buchredaktion –
berlin

Sehr beeindruckende Bilder vom Kohlebergbau im westböhmischen Kohlerevier um Sokolov fand ich heute im Beitrag „Kohle für alle …“ (https://www.bahnforum-visegrad.de/showthread.php?tid=3074) vom Bahnforum Visegrád, aus dem auch das Bild stammt.

Die 060-DA, in Polen als Krabbenkutter bekannt, war mal wieder Thema bei DSL.

Besonders interessant fand ich den Beitrag von Michael Kratzsch-Leichsenring:
Drehscheibe Online Foren :: 06 – Modellbahn-Forum :: Re: DBAG Diesellok BR 060DA Ep.6 (mit Bild) https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?010,9782260,9790409#msg-9790409

>> Hallo Zusammen,

kurz zur Aufklärung des Vorbildes: Eine erste 060DA in DBAG-Farben wurde hier im Forum gepostet, als 2003 Gerüchte um eine Übernahme der KEG-Verkehre durch Railion/DB Cargo umgingen. Offenbar lasen das auch Lackierer in Polen. Als jedenfalls mit der Umfirmierung weiter Teile der PCC (die wiederum die PTK Rybnik als Eignerin vormaliger KEG-2100 geschluckt hatte) in DB Schenker Rail Polska die Loks tatsächlich zur DBAG kamen, wurde eine entsprechend umlackiert, ebenso mindestens eine S200. Allerdings hatte die DBAG in Polen für die Maschinen wenig sinnvolle Verwendung, denn es standen mit den Class 66, BR 231/232 u.a. genug modernere Loks zur Verfügung. Die rumänische Herkunft dagegen erlaubte das Umsetzen in den dortigen Markt und Ablösung der U-Boote etc. Denn die 060Da ist dortigen Schlossern und Lokführern vertraut. Und wenn die Kisten richtig gewartet und bedient werden, kriegt man sie auch nicht klein. Ist eigene Erfahrung.
Mit meinem Team begleitete ich auch die Umbauten der 060DA in Rybnik auf neue Laternen, GSM-R u.a., weil ein grenzüberschreitender Einsatz nach Deutschland geplant war, vordergründig in Mineralölverkehr zwischen Schwedt und Stettin.

Was die Modelle betrifft, so sind diese ebenfalls alte Bekannte: Herkunft ist der Kerosin-Express von Gerwig. Leider kamen die ersten Loks zu spät (KEG war tot) und technisch wenig ausgereift. Unter maßgeblicher Federführung eines hier im Forum etwas abschätzig betitelten, mit Klarnamen aber Thomas Küntzel heißenden wissenden Modellbahners wurde aus dem Formensatz bei Modern Gala seinerzeit langsam etwas brauchbares. Leider wurde etliches – in meinem Studio dokumentiertes und auf eigenen Dioramen (und anderswo) ausgiebig getestetes nicht umgesetzt. Die Gründe lagen bei den für Finanzierung und Vertrieb verantwortlichen. Mit der Pleite bei Modern Gala verschwanden die Formen von der Bildfläche und Vertreiber Tillig hatte wegen nicht behobener Fehler auch die Lust verloren. Trotzdem sind einige Tausend Loks in den Farben der CTL (2), PTK (3), PKP, CFR (2) u.a. sowie Kleinserien geliefert worden. Einige Loks existierten aber nur als sehr gute Grafiken aus dem Rechner von Klaus Baedermann (+) aus Köln.
Dass Albert die Formen besitzt, ist nicht ganz legal, denn Modern Gala war nie Eigentümer. Und weil eben auch aus diesen Gründen etliches an Mängeln bis heute existiert, taugen auch die Loks nichts.
Zumindest fahrtechnisch besser bedient ist man bei mtb, wenn auch dort in Sachen Montage der Eckfenster Kompromisse gemacht wurden und keine geschlossenen Frontschürzen zum Austausch zu haben sind.

Ich selbst besitze einige von Thomas Küntzel kontrollierte bzw. angepasste Modelle (auch AC), die laufen hinreichend gut. Ein leichtes Taumeln ist für mich kein Mangel, denn es begleitete mich über hunderte Kilometer…<<

und auch, was Nahverkehrszug im selben Unterfaden schrieb.

>> zunächst einmal schön, dass sich jemand mit Epoche VI befasst und das ganze vorbildgerecht angehen möchte – gerade bei KV-Zügen sieht man häufig ein völlig vorbildfreies, buntes Durcheinander an Wagen und Ladungen.

Wenn man einen KV-Zug vorbildgerecht nachbilden möchte, stellen sich mehrere Fragen.

Die m.E. wichtigste ist die folgende: Wer ist der Operator des Vorbild-Zuges?
Das ist das Unternehmen, das den Zug vermarktet. Dies sind z.B. Hupac, KombiVerkehr, boxXpress, TXL, Lineas, Novatrans usw. Anhand des Operators entscheidet sich, welche Wagen ich für meinen KV-Zug ins Auge fassen muss. Züge, in denen Wagen von mehr als einem Operator gleichzeitig eingereiht sind, sind extrem selten.

Im Regelfall gibt es also drei Varianten:
– Zug besteht ausschließlich aus Tragwagen, die dem Operator gehören
– Zug besteht ausschließlich aus Tragwagen, die einer oder mehrerer Vermietungsgesellschaften gehören – Zug besteht aus einer Mischung aus eigenen und angemieteten Wagen

Die dritte Möglichkeit ist m.E. nach die häufigste – viele Unternehmen haben einen Park an eigenen Wagen und haben zusätzliche Wagen angemietet. Typische Waggonvermieter im KV-Segment sind VTG (VTG hat in den letzten Jahren AAE und einen Teil des Wagenparks von NACCO übernommen – häufig sind Logos dieser Firmen noch heute an den Wagen angebracht), Wascosa und Touax.

Wagen von Waggonvermietern kommen häufig in ganz Europa zum Einsatz (also AAE-, jetzt VTG-Wagen, sind selbstverständlich in der Schweiz unterwegs).
Bei Wagen der DB hingegen wird es schon deutlich schwieriger, diese in der Schweiz anzutreffen. Aktuell fallen mir nur DB-Züge ein, die in Basel Bad Rbf (und damit „hart an der Grenze“) beginnen und Richtung Norden fahren. Bis vor 2 (?) Jahren war der „Winner“-Zug Piacenza – Wuppertal ein DB-Zug, da kamen DB-Tragwagen auch im Alpentransit durch die Schweiz.

Da du explizit Hupac erwähnt hast: Neben zahlreichen eigenen Wagen, darunter auch viele Spezial-Bauarten, die es nur bei Hupac gibt (und viele Hupac-Bauarten gibt es auch bisher gar nicht als Modell-Nachbildung) kommen auch zahlreiche angemietete Wagen zum Einsatz, insbesondere T3000e von Wascosa und VTG (v.a. blaue ex Nacco). T2000 und TWIN von VTG (ex AAE) müssten auch noch bei Hupac im Einsatz stehen (in der Vergangenheit waren sie es auf jeden Fall), aber in deutlich geringerer Anzahl.

Die nächste Frage, die du dir stellen musst, ist die der Beladung.
Hier hilft es nur, sich den gewünschten Vorbildzug genau anzusehen – am besten über einen längeren Zeitraum.

Auch hier ist wieder zu unterscheiden zwischen:
– Zügen im Seehafen-Hinterlandverkehr. Diese bestehen üblicherweise ausschließlich aus 20- und 40-Fuß-Containern der großen Reedereien. Als Untergruppe dieser könnte man die „Chinacontainer“-Züge sehen, die über den Landweg nach Deutschland kommen. Hier setzt man größtenteils 40-Fuß-Container von chinesischen Unternehmen ein. – Zügen, die mit Containern und Wechselbehältern beladen sind. – Zügen, die mit Sattelaufliegern beladen sind.
– Zügen, die mit Containern, Wechselbehältern und Sattelaufliegern beladen sind.

Nach den Ladungen richtet sich die Auswahl der Tragwagen.
Für Züge mit 20- und 40-Fuß-Containern kommen in der Regel dafür passende Wagen zum Einsatz wie die Sggrs80‘, Sggns80‘ oder Sgns60‘. Einsätze von Taschenwagen in solchen Zügen sind – insbesondere in der Epoche VI – sehr selten.

Auch hier wieder zu Hupac: In aller Regel hat Hupac eine sehr gemischte „Klientel“, es sind auf vielen ihrer Züge sowohl Auflieger als auch Container und Wechselbrücken aller Art verladen. Demensprechend sind auch die Züge recht bunt gemischt, was die Wagenbauarten angeht. Es gibt allerdings einige Relationen, auf denen ausschließlich (oder fast ausschließlich) Sattelauflieger verladen werden. Diese bestehen dann auch nur aus Taschenwagen – wie T3000e (Roco, Piko), T4.0 (Kombimodell), T4.1 (Kombimodell), T4.2 (Freelance-Modell von Kombimodell auf Basis des T4.1) und T5 (bisher nicht als Modell erhältlich).

Sehr schnell muss man sich vom Gedanken verabschieden, dass man mit Modellen, die von großen Herstellern wie Roco, Piko usw. angeboten werden, unter Verwendung der mitgelieferten Ladung vorbildgerechte Züge nachbilden kann.
Man muss sich viel mehr auch bei anderen Herstellern umschauen. Problematisch ist auch hier – wie bei fast allen Sachen im Modellbahnsektor – die Verfügbarkeit. Viele Modelle werden nur einmalig aufgelegt und sind dann häufig für viele Monate, meistens Jahre, vergriffen. Auch gibt es häufig gewisse Container/Wechselbehälter/Sattelauflieger nicht einzeln, sondern wiederum nur mit einem Tragwagen, den man evtl. nicht brauchen kann oder zusammen mit einer LKW-Zugmaschine+Containerchassis.
Einige Herstellernamen, die man im Blick haben sollten: AWM, Herpa, ACME, Kombimodell, b-models, PT-Trains…

Während sich bei Containern und Wechselbehältern in den letzten Jahren einiges getan hat (insbesondere dank ACME und Kombimodell), sieht es bei vernünftigen Sattelaufliegern immer noch sehr mau aus. Veraltete Auflieger-Typen, sehr sparsam bedruckte Modelle usw. bestimmen hier das Bild.

Die dritte Frage ist dann noch schließlich das Traktionsmittel für deinen KV-Zug.

Einige KV-Operateure sind selbst EVU (wie z.B. Lineas, TXL, boxXpress), diese sind dann häufig auch, zumindest auf einem Teil des Laufwegs, für die Traktion zuständig. Andere Operateure beauftragen EVU wie DB Cargo, SBB Cargo, Crossrail, RTB Cargo etc.

Hupac ist tatsächlich auch selbst EVU, nutzt aber Loks der SBB Cargo für die Züge, die sie in Eigenregie fahren. Die Hupac-eigenen Loks (182, 193) werden an verschiedene andere EVU vermietet, die damit alles Mögliche fahren – vom Kesselwagen-Ganzzug bis hin tatsächlich zu einem Hupac-KV.

Grüße
Yannick<<

aus
Drehscheibe Online Foren :: 06 – Modellbahn-Forum :: Re: Brauche Hilfe bei Doppeltaschenwagen https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?010,9733861,9734113#msg-9734113

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