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Die BVG zeigt die neuen von Stadler entwickelten Triebwagen für die Kleinprofil-U-Bahn vor. Die Triebwagen werden bei Stadler Pankow GmbH am Standort Velten  in Brandenburg produziert.

BVG stellt ersten U-Bahnzug vom Typ IK vor http://www.newstix.de/?session=&site=actual&startentry=0&entmsg=true∣=27518

Ein Hinweis auf das 11. Berliner Eisenbahnfest im Bahnbetriebswerk Schöneweide am 20. und 21. September 2014:

Töff, töff, töff, die Eisenbahn… – BerlinOnline.de
http://www.berlinonline.de/nachrichten/koepenick/tff-tff-tff-die-eisenbahn-55106

Es scheint fast so, als ob sich zumindest bei einer der Verbindungen von Berlin nach Polen oder eher noch von Polen nach Berlin bei der Qualität in nicht einmal allzu ferner Zukunft etwas tun könnte.

Die MOZ berichtet heute unter dem Titel:

Polen wollen durchgehende Ostbahn-Züge

darüber, dass die polnischen Kommunen entlang der Ostbahn von Gorzów bis Küstrin sich diese durchgehende Verbindung schon zum nächsten Fahrplanwechsel im Dezember wünschen.

Als Ursache für die bisher fehlende durchgehende Verbindung wurde genannt, dass bei den beiden auf der Strecke fahrenden Gesellschaften (Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) auf dem deutschen Abschnitt, Regionalbahn der Wojewodschaft Lebuser Land im polnischen Bereich) keine Züge, wobei hier auf beiden Seiten Triebwagen fahren, besitzen, die im jeweils anderen Land zugelassen sind. Die Passagiere müssen also auf der Ostbahn aus beiden Richtungen bisher bis Kostrzyn fahren und für den weiteren Weg umsteigen.

Als (in meinen Augen) Kuriosum berichtet die MOZ jetzt:

„Nachdem jetzt aber die Deutsche Bahn ein Angebot gemacht hat, beiden Gesellschaften entsprechende Wagen zur Verfügen zu stellen, wird nach einer gemeinsamen Lösung gesucht“

(Jürgen Murach von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt)

weiter heißt es:

Der Berliner Staatssekretär Christian Gaebler habe seine Bereitschaft erklärt, zu entsprechenden Abstimmungen einzuladen.

Bei mir entstand beim Lesen des Artikels allerdings die Frage, wie die MOZ darauf kommt, daß die NEB Fahrzeuge der DB anmieten / einsetzen sollte, wenn sie doch ebenso neue kaufen könnte, z.B. den PESA Link. Durch den Gewinn des Dieselnetzes Ostbrandenburg besteht bei der NEB in den nächsten Jahren sowieso die Notwendigkeit, neue Triebwagen zu beschaffen und der PESA Link verfügt schon über Zulassungen für das deutsche Netz und sollte als Triebwagen eines polnischen Herstellers auch die für das polnische haben oder zumindest zügig erhalten.

Ein Blick in die wikipedia auf die Seite zum PESA Link zeigt dann auch, daß die NEB ebensolche Triebwagen beschaffen wird:

Am 12. Februar 2013 hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg den Zuschlag für das sogenannte „Netz Ostbrandenburg“, welches aus zwei Losen besteht, an die Niederbarnimer Eisenbahn erteilt. Für den Betrieb von Los 2 ab Dezember 2015 wird sie neben Talent-Triebzügen auch PESA Link einsetzen, voraussichtlich vorzugsweise auf der RB 26 Berlin – Kostrzyn.

Ein Einsatz von Fahrzeugen der DB-AG könnte also höchstens als Übergangslösung gedacht sein. Ob die Zeit bis Dezember allerdings reicht, diese mit allen Beteiligten abzustimmen, bezweifle ich an dieser Stelle einfach mal.

Im wikipedia-Artikel wird auch auf die Pressemitteilung des VBB vom 12.02.2013 verlinkt, von der ich hier einen kleinen Auszug bringe:

Zuschlag für Netz Ostbrandenburg erteilt
Neue Fahrzeuge, mehr Servicepersonal, höherwertige Zugausstattung
Am heutigen 12. Februar 2013 hat die VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg den Zuschlag für das sogenannte „Netz Ostbrandenburg“ an die Niederbarnimer Eisenbahn Betriebsgesellschaft mbH (NEB) erteilt. Der Vertrag ist in zwei Lose mit einer Laufzeit von neun und zehn Jahren aufgeteilt und umfasst eine jährliche Fahrleistung in Höhe von fünf Millionen Zugkilometer.

PM des VBB

Weiter unten wird in der PM auch auf den zukünftigen Einsatz des PESA Link hingewiesen.

Die NEB soll im Los 2, zu dem neben der RB26 Berlin – Kostrzyn, auf der die NEB jetzt schon fährt, auch die
– RB12 Berlin – Templin (aktuell DG AG, bis zum letzten Fahrplanwechsel noch gemeinsam mit der PEG)
– RB25 Berlin – Werneuchen (aktuell ODEG)
– RB54 Berlin – Rheinsberg (aktuell DB AG)
gehören, den Betrieb ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 übernehmen.

Bleibt von der schönen MOZ-Meldung also nur zu hoffen, daß der letzte Absatz stimmt, wonach Berlin gemeinsam mit Brandenburg, den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der Ostbahn im neuen Bundesverkehrswegeplan anmelden wollen, so dass sich wenigstens in der ferneren Zukunft etwas tut. Ob die Ostbahn allerdings dadurch einen massiven Aufschwung beim Güterverkehr erfährt, muß sich erst zeigen. Auch weiter im Süden werden Verbindungen nach Polen ausgebaut, z.B. die über Horka.

Dazu zum Abschluß noch einmal ein Zitat von Herrn Murach von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt aus dem o.g. MOZ-Artikel:

„Wir brauchen die Ostbahn auch als Entlastungsstrecke für den Güterverkehr“

Der nächste Fahrplanwechsel steht beim VBB bevor und neben dem Wechsel des Betreibers auf einigen Strecken, ändert sich auf anderen die Bezeichnung des Zuges. In Zukunft werden alle Züge im Bereich des VBB RE oder RB heißen egal wer der Betreiber ist.

Einheitliche Bezeichnung im Eisenbahn-Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg

Anscheinend gab es zumindest eine Vorentscheidung zur Vergabe der Dieselstrecken in Ostbrandenburg.

Eine Übersicht über die zu vergebenden Strecken hat das Magazin Signalarchiv im folgenden Artikel gegeben:
Aktuell – Ostbrandenburger Diesel-Netz ausgeschrieben

Los 1: Verkehre in Brandenburg

R 35 Fürstenwalde (Spree)—Bad Saarow Klinikum
R 36 (Berlin—)Königs Wusterhausen—Beeskow—Frankfurt (Oder)
R 60 Eberswalde—Frankfurt (Oder)
R 61 Angermünde—Schwedt (Oder)
R 63 Eberswalde—Joachimsthal

Los 2: Verkehre grenzüberschreitend Berlin/Brandenburg

R 12 Berlin—Templin Stadt
R 25 Berlin—Werneuchen
R 26 Berlin—Küstrin-Kietz–Bundesgrenze(–Kostrzyn)
R 54 Berlin—Löwenberg (Mark)—Rheinsberg (Mark) (Sommersaison)

Folgende Optionen sind enthalten:

Option 1: R 61 Verlängerung einzelner Züge bis Prenzlau
Option 2: R 36 Verlängerung bis Berlin
Option 3: R 54 auch in der Wintersaison
Option 4: R 26 zusätzliche Fahrzeuge

Bei den aktuellen Meldungen sticht vor allem die Märkische Allgemeine hervor, die u.a. folgende Artikel schrieb:


Bahn und ODEG unterlegen
Regionallinien in Brandenburg gehen an die Niederbarnimer Eisenbahn


Rheinsbergs Bahn wird blau-weiß
Betreiber der Heidekrautbahn erhält den Zuschlag für die RB 54 / Bürgermeister erleichtert über den Weiterbetrieb

Diskussionen im Netz gibt es natürlich auch:

Ausschreibung Dieselnetz Ostbrandenburg

Wenn es denn so kommen sollte, ist es natürlich für die ODEG Schade, daß sie die bisher betriebenen Strecken verliert und vor allem die Reparaturwerkstatt in Eberswalde irgendwo im nirgendwo in Bezug auf die betriebenen Strecken liegt. Für die Mitarbeiter gibt es aber vielleicht Optionen bei der NEB zu beginnen, so sie denn wollen.

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