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In den letzten Tagen gab es für Bahnfahrer, Bahnfans und sogar viele Politiker sowie die Medien in Ost- und Nordbrandenburg nur ein Thema: Die Diskussion um mögliche Abbestellungen beim Schienenpersonennahverkehr.

Auch hier wurde darüber mehrfach kurz berichtet:
OE 63 gerettet? / Streichkonzept Regionalbahnen Nord- und Ostbrandenburg / Neuer Kahlschlag auf Brandenburgs Nebenlinien?

In Weiterführung des Beitrags Streichkonzept Regionalbahnen Nord- und Ostbrandenburg folgen weitere Meldungen aus der Zwischenzeit. Es wird dabei auch deutlich, daß es in der Landesregierung wohl kein richtiges Konzept für den Schienennahverkehr gibt.

12.04.2012: Claudia Bihler zur Unterschriftenaktion für die Regionalbahn – Unterstützer für den Zug

13.04.2012: „Auf den Verkehrsminister ist kein Verlass“ – Region macht mobil gegen Abbestellung der Bahn / Streichkonzert ohne „Die Linke“/ Milliarden bei der S-Bahn verschwendet

17.04.2012: „Kurzsichtige Schrumpfkonzepte“ – Landräte fordern „intelligente Lösungen“ – die Linke bleibt bei ihrem „Nein“ zum Bahn-Kahlschlag

19.04.2012: Oderland wehrt sich gegen Bahn-Aus

20.04.2012: Streckenstilllegungen in Brandenburg: EVG warnt vor Bahn-Kahlschlag und Arbeitsplatz-Abbau – Platzeck soll eingreifen

21.04.2012: Eisenbahner haben Angst – Gewerkschaft kritisiert Sparpläne / Auch eine Ausdünnung im Takt kostet Personal

24.04.2012: Alle zwei Stunden – An Wochenenden weniger Züge auf der OE 51

24.04.2012: Streichung auf der Städtebahn – Land will Verbindungen am Wochenende um die Hälfte reduzieren

24.04.2012: Es fehlt an der Verlässlichkeit – Die einen ärgern sich über gestrichene Verbindungen im Regionalverkehr, andere atmen aber auf

24.04.2012: Auf Kollisionskurs zu Vogelsänger

25.04.2012: Kurswechsel verärgert – Kürzungspläne der Landesregierung für Regionalbahn OE 33 stoßen auf Kritik

25.04.2012: Zurück zum Zwei-Stunden-Takt – Sparen beim Regionalverkehr trifft vor allem die OE 33 / Nahverkehrbeirat kritisiert „nebulöses Verfahren“

25.04.2012: Gute Ansätze im Nahverkehr dürfen nicht sofort torpediert werden, glaubt Thomas Wachs – Unüberlegte Notbremse

29.04.2012: Protestfahrt mit der ODEG (hier sind die Kommentare auch sehr interessant)

Unruhe macht sich im Landkreis Oder Spree zwischen Fürstenwalde und Beeskow breit. Denn die Gleise der Bahnlinie zwischen Bad Saarow und Beeskow werden derzeit durch den aktuellen Eigner ‚Scharmützelseebahn GmbH‘ demontiert. Die Wiederaufnahme des seit 13 Jahren ruhenden Verkehrs ist damit in noch weitere Ferne gerückt.

Das Bild zeigt die Demontage von Gleisen im Bahnhof Groß Rietz etwa auf der Hälfte zwischen Beeskow und Bad Saarow.

Groß Rietz © Karl-Heinz Arendsee

Bild aus: Ohne Gleise – der Zug ist abgefahren

Der Verlauf der gesamten Strecke ist auf der folgenden Karte dargestellt:

Im Rahmen der Bauarbeiten die an der Bahnlinie von Königs-Wusterhausen über Storkow nach Beeskow derzeit stattfinden, fahren vom 31. Mai bis 23. August 2010 keine Züge zwischen Storkow und Königs-Wusterhausen. Der Grund für die Komplettsperrung ist die Erneuerung von 3 Brücken. Erneuert werden die Überführung über die Dahme in Neue Mühle sowie die Brücken in Kummersdorf und in Storkow über den Storkower Kanal.

Für normale Reisende besteht ein Schienenersatzverkehr, Radfaher sind davon aber ausgeschlossen.

Karte Bahnereignisse auf einer größeren Karte anzeigen

Quelle: Strecke nach Storkow wird gesperrt

Siehe dazu auch die Pressemitteilung der ODEG vom 19. März 2010
Mehr Züge an den Osterfeiertagen – Nach Ostern umfangreiche Bauarbeiten auf der Linie OE36

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