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Vor kurzem kam die Kunde vom Ende der Formsignale auf der Ostbahn durch die Lande und da ich gestern abend zufällig in der Nähe von Müncheberg war, nutzte ich die Gelegenheit und lichtete einen Triebwagen der Niederbarnimer Eisenbahn (Connex/Veolia/Captrain), der als Oderlandbahn unterwegs sein müßte, heute aber als Heidekrautbahn beschriftet war, bei der Ausfahrt aus der westlichen Bahnhofseinfahrt des Bahnhofes ab. Die Formsignale sind jetzt zwar nur von hinten zu sehen, aber sie stehen noch.

Auf dem Bahnhof stand an der alten Ladestraße noch eine Armada von 4 Zweiwegefahrzeugen, die wirkten, als würden sie sich dem Freischnitt des Gleisprofils widmen können, und wartete wohl auf den Einsatz.

Das Bild zeigt des VT 732 der NEB (Heidekrautbahn) an der westlichen Ausfahrt des Bahnhofs Müncheberg am 14.07.2010 um 19:46. Die Exif-Daten zeigen übrigens einen 2 Stunden früheren Aufnahmezeitpunkt, was durch Picasa geändert wurde!

„Kanäle des Bösen“ – ein schöner Name für die ersten Zeichen einer Umrüstung von Formsignalen auf Lichtsignale und entsprechende Steuerungstechnik auf der preußischen Ostbahn zwischen Berlin und der polnischen Grenze.

Das Bild stammt aus dem Märkischen Eisenbahnforum und wurde mit folgendem Text angekündigt: >>Da die Oderlandbahn Vorfahrt hatte, war das die Gelegenheit in Rehfelde nochmals ein Bild anzufertigen. Links im Bild bereits die „Kanäle des Bösen“<<

aus:
MAN Schienenbus nach Buckow (Märk. Schweiz) – 4 B.

Auf einem weiteren Bild sind auch die angelieferten aber noch nicht installierten Lichtsignale zu sehen.

über:
Warnung: Das Ende der Formsignale auf der Ostbahn nach Küstrin naht!

Wriezener Bahn: Sternebeck Richtung Vevais / Wriezen

Wriezener Bahn: Sternebeck Richtung Vevais / Wriezen

In Sternebeck gibt es Bemühungen und erste Anfänge eine Museumsbahn auf Teilstrecken der Wriezener Bahn einzurichten, die den Streckenabschnitt hinunter bis Vevais befahren soll. Auf der Karte ist dies der etwas dunklere Abschnitt. Die letzten Züge im östlichen Bereich der Wriezener Bahn fuhren bis Dezember 2006 aus Berlin kommend über Werneuchen bis Tiefensee. Zwischen Tiefensee und Wriezen war allerdings schon seit dem 18. April 1998 Schluß mit dem Personenverkehr. Heute fahren zwischen Tiefensee und Sternebeck Draisinen.

Das Projekt hätte, wenn es denn irgendwann einmal richtig starten würde, durchaus seinen Reiz, da es doch den landschaftlich schönsten Teil der Wriezener Bahn beinhaltet. Allerdings ist ein reiner Inselbetrieb ohne Anschluß an die große Welt sicher auch nicht optimal. Der Weg nach Wriezen ist aber seit dem Bau der neuen B167 versperrt, da der Bahndamm durch den Straßendamm überschüttet wurde, ohne eine Durchfahrt für die Bahn zu lassen und der Weg über Tiefensee bis nach Werneuchen ist weit.

Der Verein hat seit 2005 / 06 zwei Triebfahrzeuge und ist somit betriebsfähig.

Weitere Infos zur Museumsbahn: Museumsbahn Sternebeck

Sie richtig habe ich nie begriffen, wie und warum Menschen die Oberleitungen von noch funktionierenden Eisenbahnlinien klauen und damit für einen geringen Erlös einen Riesenschaden erzeugen und sich und andere in Gefahr bringen.

Jetzt haben sie bei der Buckower Kleinbahn in der Märkischen Schweiz zugeschlagen und haben ca. 1,1 Kilometer Oberleitung abtransportiert. Der Schaden wird nach einem Bericht des RBB inzwischen auf ca. 100.000 EURO geschätzt und wirft den Verein in seinem Bemühen, die Strecke zu erhalten weit zurück.

Spenden an den Verein können auf folgendes Konto überwiesen werden: K-Nr. 3000353240, BLZ 17054040, Sparkasse MOL, Kennwort „Fahrleitung“

Vorläufiges Aus für Buckows Kleinbahn

Wie die Märkische Oderzeitung berichtet (Nadelöhr der Ostbahnstrecke verschwindet) soll die Preußische Ostbahn im Bereich zwischen Rehfelde und Strausberg zweigleisig ausgebaut werden. Für die Fahrgäste würde damit die 10-minütige Unterbrechung auf der Fahrt nach Berlin in Rehfelde (googlemap) wegfallen, gleichzeitig soll die Strecke auch auf 120 km/h ausgebaut werden und sich die Fahrzeit somit um insgesamt 20 Minuten verkürzen.

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