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Das von railpictures.net stammende Bild von Dieselloks, die im Hafen Itaqui Port von São Luís, Maranhão, Brasilien entladen werden, zeigt deutlich, wie aufwändig die Loks für den Transport verzurrt werden. Erstaunlich für mich allerdings, daß die Lokkästen auf einfachen Holzböcken stehen.

Bei den Dieselloks handelt es sich um SD80ACe die von Halifax an Bord des Schwerlastfrachters Stellanova den Weg über den Atlantik angetreten hatten. In Brasilien werden die Loks Eisenerzzüge für die Gesellschaft Estrada de Ferro Carajás und damit für den Rio Tinto Konzern fahren.

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RailPictures.Net Photo: EFC 106 EFC – Estrada de Ferro Carajás EMD SD80ACe at São Luís, Maranhão, Brazil by Cristiano Oliveira

Mehr Bilder von Eisenbahnen aus Brasilien sind auch im flickr-Stream des Bildautors zu sehen: http://www.flickr.com/photos/cristianooliveira2/

Spitzkehren werden bei der Eisenbahn eingesetzt, wenn es gilt, schwieriges Gelände zu überwinden. Es wird aber versucht, sie zu vermeiden, da sie den Betriebsablauf extrem aufwändig gestalten.

In Deutschland gibt es neben der Halligbahn Lüttmoorsiel-Nordstrandischmoor und einigen Kehren im thüringer Raum noch die Spitzkehre der Rübelandbahn in Sachsen-Anhalt.

So gut einzusehen und zu übersehen wie diese Spitzkehre in den peruanischen Anden ist aber keine. Das Bild stammt von Jean-Marc Frybourg, der den größten Teil aktueller Eisenbahnbilder auf railpictures.net beisteuert.

Mehr zu:
Spitzkehren / Zig Zag

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RailPictures.Net Photo: FCCA 1009 FCCA (Ferrocaril Central Andino) GE C30M-3 at San Mateo, Peru by Jean-Marc Frybourg

Die Eisenbahnlinie von Tacna (Peru, 230.000 EW) nach Arica (Chile, 180.000EW) ist eine 62 Kilometer lange Normalspurstrecke, die inzwischen mehr als 150 Jahre alt ist. Trotz der Größe der beiden verbundenen Städte dient sie aber nur dafür, chilenische Touristen über die Grenze nach Norden zu bringen.

Einzelheiten zur Geschichte sind der spanischen Wikipediaseite zu entnehmen: Ferrocarril Tacna-Arica.

In Chile nutzt die Bahnlinie die letzten Kilometer bis Arica eine gemeinsame Strecke mit der Ferrocarril Arica-La Paz, die 440 Kilometer lang ist und den kürzesten Weg von La Paz an die Küste darstellt. Allerdings ist dazu ein 4.265 Meter hoher Paß zu überwinden und die Linie ist seit 2005 nicht passierbar, als sie durch eine Sturzflut teilweise zerstört wurde.

Die Reise von Arica nach Tacna wird in einem Triebwagen aus dem Jahre 1936 zurückgelegt, der durch seine leuchtende Farbgebung ein starken Kontrast zur sonst eher tristen Gegend liefert.

Das Bild habe ich bei railpictures.com gefunden. Hier gibt es noch weitere Bilder der >Ferrocarril Tacna-Arica<.

Link zum Originalbild: FCTA 261 Ferrocarril Tacna-Arica Sentinel railcar at Tacna, Peru by Jean-Marc Frybourg

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