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Die folgenden Worte fand ich in der MOZ:

>>“Wir investieren bis Ende 2017 1,3 Milliarden Euro in die Infrastruktur“, kündigt er (Rüdiger Grube) an. Das soll dann eine um etwa 30 Minuten kürzere Fahrzeit im Fernzug von Berlin nach Dresden bringen und auch den Verkehr von Angermünde nach Stettin aufwerten.

aus
Der Bahn fährt die Zeit davon – MOZ.de
http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1145882/

Daß sich zwischen Angermünde und Szczecin etwas ändert, glaube ich aber erst, wenn es passiert ist.

Die MOZ berichtet über anhaltende Probleme bei der Zuverlässigkeit der EuroCity-Linie nach Szczecin, bei der es auf dem Abschnitt durch die Uckermark wiederholt zu Zugäusfällen / Verspätungen gekommen ist. Problem bei der Strecke ist die fehlende Elektrifizierung hinter Angermünde und vor allem aber wohl der fehlende Wille oder die Unfähigkeit auf einigen Etagen des Bahnkonzerns.

Die MOZ schreibt dazu u.a.:

>>

Die legendäre Bahnlinie Angermünde-Stettin hat abenteuerliche Tücken. Langsamfahrstellen durch schwimmenden Untergrund verzögern die Reise. Kühe und Pferde eines unverbesserlichen Tierhalters tummeln sich auf den Gleisen. Und der EuroCity kapituliert in Tantow wegen defekter Diesellok. „Die Verbindung ist äußerst unzuverlässig“, schimpft eine verärgerte Reisende, die bereits häufiger solche Ausfälle auf gleicher Strecke hinter sich hat. Der weitgereiste Zug aus Prag über Berlin bleibt einfach stehen. Mitten in der Uckermark. Eine halbe Stunde später werden die 23 Reisenden mit einem Bus abgeholt und nach Stettin gefahren.

Der jüngste Stopp vor wenigen Tagen ist kein Einzelfall. Lag es diesmal nach Auskunft der Deutschen Bahn an einem „irreparablen Triebfahrzeugschaden“, so fehlt in den meisten Fällen die ab Angermünde notwendige Diesellok. Weil die Bahnstrecke ab Passow nicht elektrifiziert ist, müssen die Lokomotiven ständig gewechselt werden. „Aus irgendwelchen Gründen steht aber in Angermünde häufig keine Lok zur Verfügung“, berichtet Pendler Andreas Schwarze vom Fahrgastverband ProBahn.

Die Folge: Reisende müssen raus aus dem Zug und auf die folgende Regionalbahn warten, um nach Stettin zu kommen. Das gleiche Problem ergibt sich dann im Rückverkehr, weil der Zug auf dem Angermünder Bahnhof stehen bleiben muss.

Die Deutsche Bahn bestätigt das Problem. Bis zum 12. Dezember hat es allein in diesem Jahr 16 solcher Teilausfälle auf der Stettiner Linie gegeben. Schon im Juni hatte sich ProBahn bei der DB Fernverkehr beschwert. Man sei mit der Situation des EuroCity nicht ganz zufrieden, hieß es in einem Antwortschreiben des Unternehmens. Man arbeite daran, die Probleme bei den Fahrzeugen zu lösen.

<<

Die Bahn bemängelt auch die geringen Reisendenzahlen, aber wer will sich auch auf ein Verkehrsmittel einlassen, daß sehr unzuverlässig ist und dazu auch noch langsam und relativ teuer. Die Bahn ist eindeutig gefordert, hier in Vorleistung zu gehen, die Strecke nach Szczecin auszubauen und dadurch für eine größere Attraktivität zu sorgen. Potential ist bei der Strecke vorhanden, verbindet sie doch eine der größten polnischen Städte mit der Region Berlin.

Quelle:
EuroCity endet im Nirgendwo

Der Tagesspiegel beschäftigt sich mit den Verbindungen zwischen Berlin und unserem östlich Nachbarn unstellt fest:

Bahnverbindung Berlin-Polen – Schlechter verbunden als zu Dampflokzeiten

Die Grafik zeigt die besprochenen Verbindungen und stammt aus dem Artikel:

Auf der Suche nach einem Plan der Straßenbahnlinien von Szczecin bin ich auf den Service von http://www.planszczecina.pl/ getroffen, ein sehr gutes google-maps-mashup mit vielen Informationen zu der Stadt. Unter anderem ist auch ein Plan der Straßenbahnlinien enthalten.

Ein Plan ist auch bei den Straßenbahnbetrieben zu finden, dieser ist aber weniger aussagekräftig. (Tramwaje Szczecińskie Sp. z o.o.)

Wie Märkische Oderzeitung berichtete, soll die Strecke im Bereich zwischen Berlin und Bernau jetzt erst bis 2017 statt wie bisher geplant bis 2015 auf 160 km/h Höchstgeschwindigkeit ausgebaut werden. Das dafür notwendige Planfeststellungsverfahren wurde bisher noch nicht eröffnet.

Mit Tempo 160 durch Panketal

Da die Anwohner mit einer Zunahme der Lärmbelästigung rechnen, wird mit umfangreichen Lärmschutzmaßnahmen zu rechnen sein. Was für die Anwohner eine Verbesserung darstellen kann, wird für die Fahrgäste eine Verschlechterung, Lärmschutzwände sind auch optisch wirksame Wände und die Fahrt wird zur Tunnelfahrt.

Interessant wird auch, wie die parallel verlaufende S-Bahntrasse davon betroffen wird – Wände auf beiden Seiten?

über:
Mit Tempo 160 durch Panketal (ab 2017)

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