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Die Märkische Oderzeitung beschäftigt sich in einem längeren Artikel mit dem ÖPNV in Nordostbrandenburg. Dabei geht es in erster Linie um Verkehr auf den vom RE3 befahrenen Strecken, um eine Verbesserung der Anbindung von Prenzlau und Szczecin sowie den neu eingeführten ICE zwischen München und Stralsund.

moz.de Märkische Oderzeitung: Unpünktlichkeit auf Pendlerstrecke

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/297374/

Bekanntlich hat die bundeseigene Deutsche Bahn AG mit dem letzten Fahrplanwechsel die IC-Verbindungen zwischen Stralsund und Berlin weiter ausgedünnt. Betroffen davon sind auch Fahrgäste, die von bzw. nach Prenzlau und Angermünde in der Uckermark fahren wollten. Für diese hat jetzt, wie die MOZ berichtete, das Land Brandenburg eine Insellösung bestellt:

MOZ: Neue ODEG-Züge ersetzen Intercity

Zum Ersatz des bisherigen Fernverkehrs sechs zusätzliche RE’s zwischen Prenzlau, Angermünde, Eberswalde und Berlin eingesetzt werden. Zusätzlich sollen an den Nachmittagen von Montag bis Freitag 4 Verbindungen zwischen Angermünde und Prenzlau durch die ODEG gefahren werden.

>>die ODEG fährt früh von Eberswalde über Angermünde nach Prenzlau, pendelt dann zwischen Prenzlau und Angermünde hin und her und fährt abends nach Eberswalde zurück.<< (aus dem Artikel)

Allerdings ergibt sich damit wirklich nur für Angermünder und Prenzlauer eine zufriedenstellende Lösung. Ein regional verkehrender RE bzw. Triebwagen kann keine überregional verkehrende Verbindung ersetzen. Der Osten Mecklenburg-Vorpommerns bleibt immer noch abgehängt.

Mit der Schwedter Hafenbahn geht es jetzt endlich voran. Geredet wurde davon schon längere Zeit, durch einen Fördermittelbescheid in Höhe von 6,4 Millionen Euro zu gleichen Anteilen von Bund und Land Brandenburg getragen wird, können die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt jetzt beginnen. Insgesamt sollen 7,1 Mio EURO verbaut werden.

Grundstein für Bahngleis zwischen Schwedter Hafen und Papierfabriken

In den Unterlagen zur Planfeststellung (Vorlage-Nr.: 476/07)

Da in dem Artikel von einer Südanbindung gesprochen wird, könnte zuerst die Verbindung zu UPM gebaut werden. Hierfür ist allerdings noch eine Brücke über die Welse zu bauen. Eine mögliche Streckenführung habe ich in der folgenden Karte skizziert. Mehr konnte ich aus den Infos aus Vorlage 476/07 und meinen Ortskenntnissen nicht herauslesen:

Mit der Hafenbahn hofft die Schwedter Hafengesellschaft die umgeschlagenen Gütertonnen zu vervierfachen. Dann hätten die beiden sonst oft arbeitslos herumstehenden Kräne endlich etwas zu tun:

Hafenkräne Schwedt/oder

Das Bild habe ich im Januar 2007 aufgenommen, im Web ist es hier zu finden: Januar 2007

Beim Stöbern im Netz bin ich heute auf die Seite: Dampfzüge in der Uckermark (gehört zur privaten Seite: eisenbahnwelt.com) gestoßen, die ein Paar Erklärungen zur Eisenbahn in Angermünde und dazu stimmungsvolle Bilder aus dem März 1987 vom Dampfbetrieb zeigen. Das folgende Bild stammt von der Seite und zeigt einen Bahnübergang in Schwedt/Oder:

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