Es geht einmal mehr die Idee von Streckenschließungen in Brandenburg um. Betroffen sind wie schon vor 6 Jahren vor allem die nördlichen und östlichen Regionen des Landes. Von einem Regionalnetz kann dann kaum noch die Rede sein. Als Kriterium werden dieses mal 500 Reisende pro Tag angesetzt. Daß Regionen komplett abgehängt werden und die evtl. im Bereich der Regionalbahn eingesparten Mittel auf andere Art doch wieder ausgegeben werden, wird anscheinend nicht berücksichtigt.

Die Märkische Allgemeine hat in ihrem Artikel (Löcher im Regionalnetz – Alle Zugstrecken im Land auf dem Prüfstand / Schlecht ausgelastete Linien in Gefahr) die möglicherweise betroffenen Strecken dargestellt:

weitere Pressestimmen aus diesen Tagen zu den geplanten Streichungen:

Regionalbahnstrecke droht das Aus (hier: Bahnstrecke OE 63 Eberswalde – Joachimsthal)

Rheinsberger Zug gefährdet
Verkehrsminister will Regionalbahnen stilllegen / Protest aus der Prinzenstadt

Ohne Anschluss isoliert
Bahnfahrgäste beklagen die geplanten Einschnitte im Regionalverkehr

Jeder gestrichene Zug macht das Bahnnetz weniger attraktiv, findet Viktoria Bittmann
Dann bleibt nur das Auto

Der öffentliche Nahverkehr wird zum Aprilscherz. Es reicht, findet Christian Kranz.
Investieren statt streichen

Bahnlinie droht das Aus
Der Regionalverkehr von und nach Frankfurt (Oder) könnte schon ab Dezember eingestellt werden

„Bahnlinie muss bleiben“
Appell von Kommunalpolitikern an den Minister
(hier: OE 36 Königs-Wusterhausen – Frankfurt (Oder))

„Die Bahnlinie muss bleiben“ MOZ zu OE 36 Königs-Wusterhausen – Frankfurt (Oder)

Minister stellt sich dem Protest
Jörg Vogelsänger diskutiert mit Bürgermeistern in Neuruppin über die Zukunft der Bahn

Unrentable Bahnstrecken auf dem Prüfstand

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